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Demenzerkrankungen

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Demenzformen und Symptomatik

Die Alzheimerkrankheit ist die häufigste Form der Demenz (ca. 60 Prozent). Als zweithäufigste Form (ca. 20 Prozent) tritt die vaskuläre (also gefäss- und durchblutungsbedingte) Demenz auf. Oft liegen Mischformen vor, besonders im hohen Alter. Mit steigendem Alter erhöht sich das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Nicht jede Gedächtnisstörung ist aber eine beginnende Demenz. Auch im normalen Alterungsprozess geht die geistige Leistungsfähigkeit zurück, was sich durch eine gewisse Vergesslichkeit äussern kann. Mittels neuropsychologischer und bildgebender Testverfahren lässt sich eine altersbedingte Gedächtnisstörung jedoch klar von einer beginnenden Demenz abgrenzen.

Die verschiedenen Demenzformen sind mit jeweils spezifischen Symptomen verbunden. Sie zu kennen, ist für die Lebens- und Begleitungsplanung und den angemessenen Umgang mit den erkrankten Personen von grosser Bedeutung.

Weiterführende Literatur
Monsch, A., Held, C. (2017). Ursache dissoziativen Erlebens bei Demenz: Neuropathologie und Diagnostik. In C. Held (Hrsg.): Was ist «gute» Demenzpflege? Demenz als dissoziatives Erleben – ein Praxishandbuch für Pflegende (2. Aufl.). Bern: Hogrefe Verlag, S. 31–40.
Völkel, I., Ehmann, M. (2016). Betreuungsassistenz. Lehrbuch für Demenz und Alltagsbegleitung. München.
Jahn, T., Werheid, K. (2015):
Demenzen. Bern.
Hofmann, W. (2012). Leitliniengerechte Diagnose der Demenzätiologie. In Z Gerontol Geriat , Bd. 45, S. 761–773.

Schweizerische Alzheimervereinigung

 

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