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Ethische und rechtliche Grundlagen

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Das Wohn- und Pflegemodell 2030 von CURAVIVA Schweiz

Das Wohn- und Pflegemodell 2030 beschäftigt sich mit neuen und ganzheitlichen Lösungen für die Betreuung, Begleitung und Pflege von Menschen im Alter bzw. für vulnerable Gruppierungen. Verschiedene Gründe verlangen die Entwicklung zukunftsorientierter Visionen. Dazu gehört etwa die demografische Situation, das Älterwerden von Menschen mit lebenslangen Behinderungen und Einschränkungen oder der selbstbestimmte Lebensstil der älter werdenden Babyboomer-Generation. Zudem zeigt sich ein Trend weg vom Altersheim hin zu neuen Wohnformen und zu integrierten Angeboten. Die Grenze zwischen ambulanten und stationären Dienstleistungen wird zunehmend relativiert.

Das vorliegende Modell versteht die Institutionen der Zukunft als dezentralisierte und sozialraumorientierte Dienstleistungsunternehmen, die Menschen im Alter und mit Unterstützungsbedarf ein selbstbestimmtes Leben in der von ihnen bevorzugten Wohnumgebung , das heisst in ihrem Lebensmittelpunkt, ermöglichen.

Das Modell enthält vier konkrete Forderungen:

  1. Der Grundsatz «ambulant vor stationär» ist nicht zukunftsorientiert und deshalb falsch. Richtig muss es in Zukunft heissen «ambulant UND stationär; jedes zu seiner Zeit».
  2. Die bisherige Planung für stationäre Pflegebetten ist überholt. Der Bedarf an pflegerischen Dienstleistungen muss in Zukunft ganzheitlicher geplant werden.
  3. Es braucht eine Vereinfachung des Finanzierungssystems.
  4. Es braucht einheitliche Ansätze zur Vergabe von Ergänzungsleistungen.
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