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Ethische und rechtliche Grundlagen

Demenzbox – Ethische und rechtliche Grundlagen > RECHTLICHE GRUNDLAGEN / ERWACHSENENSCHUTZRECHT

Einleitung und Literaturhinweise

Alle Menschen sind in der Schweiz rechtlich durch das neue Erwachsenenschutzrecht geschützt. Es umfasst die Artikel 360–456 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Es wurde im Dezember 2008 von der Bundesversammlung verabschiedet und trat am 1. Januar 2013 in Kraft.

Das Erwachsenenschutzgesetz bietet verschiedene Instrumente, mit denen die Selbstbestimmung auch beim Eintreten einer Urteilsunfähigkeit gewahrt bleiben soll. Damit urteilsunfähige Menschen trotzdem weiterhin ihren Willen durchsetzen können, hat der Gesetzgeber den Vorsorgeauftrag geschaffen und die Patientenverfügung im Gesetz verankert.

Weiterführende Literatur
Schweizerisches Zivilgesetzbuch (1907/2007).
Themendossier von CURAVIVA Schweiz zum
Erwachsenenschutzrecht
Franz Bricker, F., Bickel, T., Limacher, U., Moser, P., Ruegge, B., Spescha, E. (2012). Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. Informationen und Praktische Arbeitshilfen für Behindertenrechte. Herausgegeben von CURAVIVA Schweiz.
CURAVIVA Schweiz (Hg.). (2016). Neues Erwachsenenschutzrecht. Basisinformationen, Arbeitshilfen und Musterdokumente für Alters- und Pflegeinstitutionen. Bern.
Rüegger, H. (2013). Wohnen und Leben in einer Altersinstitution. Informationen zum neuen Erwachsenenschutzrecht für Bewohnerinnen und Angehörige. Herausgegeben von CURAVIVA Schweiz. Bern.
Rüegger, H. (2014). Patientenverfügungen in der deutschsprachigen Schweiz. Eine Dokumentation. Herausgegeben von CURAVIVA Schweiz. Bern.
Infoblätter Alzheimer Schweiz zu «Urteilsfähigkeit», «Vorsorgeauftrag» und «Patientenverfügung»
CURAVIVA Schweiz (Hg.). (2017).
Faktenblatt: Erwachsenenschutzrecht. Freiheitsbeschränkende Massnahmen.

 

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