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Ethische und rechtliche Grundlagen

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UN-Behindertenrechtskonvention (BRK)

Unter Hinweis auf die Allgemeine Charta der Menschenrechte der Vereinten Nationen betont die Behindertenrechtskonvention die Anerkennung der Würde und Werte sowie der gleichen und unveräusserlichen Rechte aller Menschen. Sie bekräftigt das Verständnis einer Gesellschaft, die eine Exklusion von Personen mit einer Behinderung nicht akzeptiert. In Artikel 3 sind besonders die Anliegen von Partizipation und Inklusion in der Gesellschaft festgehalten.

Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BRK) ist ein Menschenrechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, das am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen wurde und am 3. Mai 2008 in Kraft getreten ist. «Die BRK wurde von der Schweiz am 15. April 2014 ratifiziert und ist am 15. Mai 2014 in Kraft getreten. Mit ihrem Beitritt zum Übereinkommen verpflichtet sie sich, Hindernisse zu beheben, mit denen Menschen mit Behinderungen konfrontiert sind, sie gegen Diskriminierungen zu schützen und ihre Inklusion und ihre Gleichstellung in der Gesellschaft zu fördern» (EDI, Übereinkommen der UNO über die Rechte von Menschen mit Behinderung). Dies betrifft insbesondere die Bildung, die Arbeit, die Barrierefreiheit in der gesamten Lebensgestaltung inklusive Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Branchenverbände INSOS Schweiz, CURAVIVA Schweiz und der Verband für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie (vahs) haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe gebildet. Sie prüft, wie die Institutionen in den Bereichen Kinder und Jugend, Menschen mit Behinderung und Menschen im Alter bei der konkreten Umsetzung der Konvention am besten unterstützt werden können.

Quellen und weiterführende Literatur
UN-Behindertenrechtskonvention (BRK). Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Eidgenössisches Departement des Innern (EDI). Übereinkommen der UNO über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

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