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Gerontagogik und Therapeutische Ansätze

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Musik und Musiktherapie

Musik hilft Menschen, sowohl mit anderen Menschen als auch mit der eigenen Gefühlswelt und dem eigenen Körper in Kontakt zu treten. Musik vermag, die eigene Vergangenheit und die kulturelle Herkunft in Erinnerung zu rufen und ein Gefühl der Verwurzelung und der bleibenden Geborgenheit zu stärken. So sind beispielsweise Liedtexte aus der Kindheit meist auch bei fortgeschrittener Demenz bis auf die letzte Strophe problemlos reproduzierbar, was zu einer momentanen Steigerung des Selbstbewusstseins führen kann.

Auch bei Menschen, die nebst der Demenzerkrankung eine geistige oder mehrfache Behinderung haben, lassen sich durch Musik oftmals erstaunliche Ressourcen entdecken und fördern. Musik eignet sich zudem hervorragend als Gruppenaktivität, auch dann, wenn das Singen oder der Gebrauch von Instrumenten stark eingeschränkt oder gar nicht möglich ist.

Quellen und weiterführende Lektüre

  • Willig, S., Kammer, S. (2012). Mit Musik geht vieles besser. Der Königsweg in der Pflege bei Menschen mit Demenz. Hannover.
  • Wosch, T. (2011). Aktueller Stand der Musiktherapie bei Alter und Demenz. In T. Wosch (Hg.), Musik und Alter in Therapie und Pflege, Grundlagen, Institutionen und Praxis der Musiktherapie im Alter und bei Demenz. Stuttgart, S. 13-31.
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