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Gerontagogik und Therapeutische Ansätze

Demenzbox – Geragogik, Gerontagogik und Therapeutische Ansätze > SPIRITUALITÄT / GOTTESDIENST

Religiöse Feiern

Die gegenwärtige Generation der von der Demenzkrankheit betroffenen Menschen, sind heute in der Regel in einem christlichen Kontext aufgewachsen. Das gilt auch für die meisten Menschen mit einer geistigen Behinderung und einer Demenzerkrankung. Dies wird sich in den nächsten Jahren auch aufgrund der in der Schweiz ansässigen Menschen mit Migrationshintergrund vermehrt ändern.

Zu den spirituellen Ressourcen der Menschen, die im christlichen Kontext aufgewachsen sind, gehören in der Regel auch positive Erfahren mit einer kirchlichen Gemeinschaft, wie sie unter anderem auch im Gottesdienst und/oder Eucharistie/Abendmahl erlebt wird.

Erfahrungen zeigen, dass Menschen mit einer Demenz in einer gottesdienstlichen Feier – wenn sie demenzgerecht gestaltet ist und die Rahmenbedingungen dazu geschaffen werden – sich wohlfühlen und zur Ruhe kommen. Gemäss den kognitiven Einschränkungen durch die Demenzkrankheit muss allerdings eine sehr einfache Sprache benützt werden. Hilfreich ist auch der Einsatz von Ritualen und Symbolen. Bekannte Lieder und Gebete ermöglichen die aktive Teilnahme der Menschen mit Demenz.

Um die verschiedenen Sinne anzusprechen eignen sich spezifische, thematisch gestaltete Feiern entlang des Kirchenjahres und des Jahreslaufs. Das traditionelle Brauchtum kann unterstützend integriert werden (z.B. Ostern mit Osterbräuchen).

Weiterführende Literatur

 

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