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Dementia Care Mapping (DCM)

Dementia Care Mapping (DCM) steht für das Abbilden der Pflege von Menschen mit Demenz (Mapping = Abbilden). Entwickelt wurde diese Methode von Tom Kitwood und Kathleen Bredin. Als ein Verfahren zur Beobachtung und Evaluation zielt es auf die Verbesserung der Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung. DCM wurzelt im personenzentrierten Ansatz, welcher das Ziel verfolgt, das Personsein der Menschen mit Demenz zu erhalten und zu fördern. Beim DCM nehmen geschulte DCM-Beobachter am Leben von Menschen mit Demenz teil und versuchen, einen Tag lang «in ihren Schuhen zu gehen» und ihr Handeln und Befinden in der Einrichtung zu beschreiben (Müller-Hergl, 2003). Mittels Kodierungen werden die Beobachtungen strukturiert festgehalten. Davon ausgehend, werden die Beobachtungen zu Daten und Profilen verarbeitet und in qualitativen Aussagen verdichtet. Die beobachtende Person gibt sodann dem Betreuungsteam eine Rückmeldung  und arbeitet sinnvollerweise zusammen mit ihm einen Handlungsplan aus. Die Umsetzung dieses Handlungsplans wird im Rahmen einer erneuten Evaluation besprochen.

>> Ablauf einer DCM-Evaluation

Weiterführende Literatur
Müller-Hergl, C. (2003). Dementia Care Mapping: Wahrnehmen und Beschreiben.

Innes, A. (Hrsg.) (2004). Die Dementia Care Mapping (DCM) Methode. Erfahrungen mit dem Instrument zu Kitwoods person-zentriertem Ansatz. Bern.

Kitwood, T. (2016). Der person-zentrierte Ansatz im Umgang mit verwirrten Menschen. Deutschsprachige Ausgabe, herausgegeben von Christian Müller-Hergl. 7. erweiterte Auflage. Bern

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