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Marte Meo nach Maria Aarts

Das Konzept Marte Meo wurde von der Holländerin Maria Aarts entwickelt und stammt ursprünglich aus der Beratung für Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen der sozialen oder psychischen Entwicklung. Der vom Lateinischen abgeleitete Name bedeutet sinngemäss, etwas «aus eigener Kraft» erreichen: «Die Idee war, Eltern ähnliche Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die sich auch die Fachkräfte angeeignet haben, um diese Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern» (Bünder, o.J.).

Methodisch arbeitet Marte Meo mit Bildern und Videoaufnahmen. Die Interaktionen aus dem Alltag der betroffenen Personen werden detailliert analysiert. Dabei werden die kleinsten Basiselemente der Kommunikation beachtet, die nötig sind, um einen Entwicklungsprozess zu ermöglichen.

Inzwischen wird Marte Meo gezielt auch in der Begleitung von Menschen mit einer Demenzerkrankung eingesetzt. In der Praxis hat sich vor allem eine Kombination zwischen der Validation und Marte Meo bewährt. Der Ansatz ist allerdings noch wenig verbreitet. Doch arbeiten auch in der Schweiz einige Institutionen im Schwerstbehindertenbereich wie auch in der Langzeitpflege und -betreuung mit dem Marte-Meo-Konzept. 

Weiterführende Literatur
Bünder, P. (o.J.). Marte-Meo-Methode – Entwicklungsförderung mit Videounterstützung. Ein Überblick. In Das Kita-Handbuch, herausgegeben von M. R. Textor. Zugriff am 18.01.2018.
Berther, C., Loosli, T., Loosli, N. (2015). Die Marte Meo Methode – Ein bildbasiertes Konzept unterstützender Kommunikation für Pflegeinteraktionen. Bern.

>> Marte Meo International
>> Marte Meo Deutschland

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