CURAVIVA Schweiz - Fachinformationen - Themendossiers - Erwachsene Menschen mit Behinderung in Institutionen
Themendossiers

Erwachsene Menschen mit Behinderung in Institutionen

Der Fachbereich Erwachsene Menschen mit Behinderung von CURAVIVA Schweiz setzt sich ein für die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung in Institutionen. In diesem Themendossier greifen wir ausgewählte Themen auf und bieten dazu fachliche Grundlagen.

UN-Behindertenrechtskonvention

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verfolgt das Ziel der Teilhabe und der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung. Die Umsetzung der UN-BRK in den Behinderteninstitutionen erfordert die Dialog- und Veränderungsbereitschaft und die kontinuierliche Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure. Die Aufgabe bedingt Geduld und Engagement. Die drei Verbände INSOS Schweiz, CURAVIVA Schweiz und Verband für anthroposophische Heilpädagogik und Sozialtherapie (vahs) erarbeiten deshalb gemeinsam einen nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Institutionen für Menschen mit Behinderung.

Demenz-Box: Behinderung und Demenz

Die Online-Demenzbox von CURAVIVA Schweiz (Fachbereiche Alter und Erwachsene Menschen mit Behinderung) und INSOS Schweiz bietet Fachpersonen, die sich mit der Begleitung und der Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung befassen, eine Unterstützung. Im Fokus stehen die Bereiche der stationären Langzeitpflege und der Behindertenhilfe, welche Dienstleistungen für Menschen mit einer Demenzerkrankung resp. Menschen mit einer geistigen Behinderung und einer Demenzerkrankung erbringen

Menschen mit Seh- und Hörsehbeeinträchtigungen im Alter in Institutionen

Das vom Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen SZB erarbeitete Faktenblatt weist darauf hin, dass im Alter und insbesondere im höheren Alter immer mit einschneidenden, im Alltag und für die Pflege und Betreuung relevanten Seh- und/oder Hörbeeinträchtigungen zu rechnen ist. Die Begleitung, Unterstützung, Pflege und Betreuung kann sehr gut auf verminderte Wahrnehmungsmöglichkeiten ausgerichtet erfolgen, vorausgesetzt, man kennt die vorhandenen Einschränkungen.

Das elektronische Patientendossier (EPD) in Institutionen für Menschen mit Behinderung

Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) verpflichtet nur Institutionen, die stationäre Leistungen zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung erbringen, mit dem EPD arbeiten zu können. Doch auch für Institutionen, die keine EPD-Pflicht haben, können sich grundsätzliche Fragen rund um die Selbstbestimmung und den gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsinformationen stellen – nämlich dann, wenn eine Klientin oder ein Klient ein solches Dossier führen möchte. Der Fachbereich Erwachsene Menschen mit Behinderung hat ein Grundlagenpapier entwickelt, das sich als Beitrag für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema EPD in Bezug auf die UN-BRK und das Behindertengleichstellungsgesetz der Schweiz versteht.

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